SeitenWechsel App auf einem Smartphone

Wegwerfen bringst du nicht übers Herz. Aber dein Bücherregal ist voll.

Verschenken will es keiner, die Ankaufportale zahlen achtzig Cent. Also steht es da, jahrelang.

SeitenWechsel gibt diesen Büchern ein nächstes Leben. Du gibst eins ab, sammelst Flips und holst dir dafür dein nächstes.
Strichcode scannen statt eintippen, zwei Sekunden statt zwei Minuten.

Gründungsmitglied werden So funktioniert's

Werbefrei. Ohne Provision. Ohne Datenhandel.

In wenigen Schritten zum ersten Tausch

Buch einstellen oder anfragen, Porto per PayPal klären, verschicken und bestätigen – fertig.

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Das Schönste kommt mit der Post

Irgendwann liegt ein Kuvert im Briefkasten. Darin ein Buch, das jemand gelesen und gemocht hat, bevor es zu dir kam. Manchmal mit einem Eselsohr auf Seite 84. Manchmal mit einem Zettel drin.

Das ist der Teil, den man vorher nicht erwartet.

Ein ausgepacktes Buch aus einem SeitenWechsel-Paket

Was SeitenWechsel kostet

Die Bücher: nichts.

Es wird nicht gekauft und nicht verkauft. Es wird getauscht.

Das Porto: das, was die Post verlangt.

Meist rund 3 Euro pro Sendung (Päckchen-Tarif für ein einzelnes Buch). Du zahlst es direkt an die Person, von der du das Buch bekommst.

Der Lesegroschen: 1 Euro im Monat.

Oder 9,90 € für ein ganzes Jahr. Ein Jahr lesen für den Preis von einem Buch.

Warum überhaupt etwas? Weil Server, Buchdatenbank und Betrieb Geld kosten. Der Lesegroschen deckt das, und sonst nichts. Der andere Weg wäre Werbung gewesen. Dann wäre die App gratis, und du wärst das Produkt – Bücherinteressen sind wertvolle Daten, und es hätte Käufer dafür gegeben. Ich habe keine Investoren, denen ich Wachstum schulde. Deshalb kann ich es mir leisten, das nicht zu tun.

Sechs Dinge, die uns wichtig waren.

Flips statt Geld

Abgeben bringt Flips, holen kostet Flips. Kein Preis, keine Verhandlung, kein Feilschen.

Werbefrei, und das bleibt so

Kein Banner, kein gesponsertes Buch, kein Tracking für fremde Werbenetzwerke. Finanziert wird SeitenWechsel allein durch den Lesegroschen.

Porto vorher geklärt

Beide Seiten bestätigen die Zahlung, bevor das Buch losgeht. Keine Nachnahme, keine Überraschung.

Ihr redet miteinander

Zu jeder Anfrage gehört ein Chat. Für die Frage, ob die Ecke wirklich nur leicht geknickt ist.

Sternchen nach jedem Tausch

So sieht man vorab, wer zuverlässig beschreibt und schnell verschickt.

Wer sich danebenbenimmt, fliegt

Jede Bestellung hat einen Melden-Knopf. Meldungen werden geprüft.

Wer dahintersteckt

Kurts Bücherregal, Facebook-Post von 2020

Im März 2020 habe ich ein Foto von meinem Bücherregal auf Facebook gestellt, mit dem Satz: Wer Lesestoff braucht, ich verleih gern. Es haben sich mehr Leute gemeldet, als ich gedacht hätte, und ein paar Wochen lang habe ich Bücher verschickt und in Nachrichten mitgeschrieben, wer was hat. Es hat funktioniert, es war aber auch ein Chaos.

Seither geht mir nicht aus dem Kopf, warum es dafür nichts Gescheites gibt. Ich gebe Bücher gern weiter und will trotzdem ständig neuen Lesestoff.

Hauptberuflich arbeite ich im Gesundheitsbereich. SeitenWechsel entsteht abends.

Am Anfang wird die App ziemlich leer sein. Das lässt sich nicht vermeiden, und ich sage es lieber vorher.

Kurt

Bereit für Lesestoff mit Geschichte?

SeitenWechsel geht am 1. November online. Bis dahin suche ich 50 Leute, die von Anfang an dabei sind.

Gründungsmitglied werden Zum Marktplatz

Die App läuft vorerst auf Android. Die iPhone-Version kommt, trag dich trotzdem ein und ich melde mich, sobald es losgeht.