SeitenWechsel App auf einem Smartphone

Wegwerfen bringst du nicht übers Herz. Aber dein Bücherregal ist voll.

Verschenken will sie keiner, die Ankaufportale zahlen achtzig Cent. Also stehen sie da, jahrelang.

Bei SeitenWechsel findet deine Bücher jemand, der sich darüber freut. Strichcode scannen, Zustand antippen, das Buch ist drin. Und irgendwann kommt eins zurück, das jemand anders nicht mehr gelesen hat.

Gründungsmitglied werden So funktioniert's

Werbefrei und ohne Provision. Deine Daten werden nicht verkauft.

So läuft es ab

Du stellst ein Buch ein. Jemand fragt es an, ihr klärt das Porto per PayPal, du schickst es los. Sobald es angekommen ist, siehst du, bei wem es jetzt liegt.

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Das Schönste kommt mit der Post

Irgendwann liegt ein Kuvert im Briefkasten. Darin ein Buch, das jemand gelesen und gemocht hat, bevor es zu dir kam. Manchmal mit einem Eselsohr auf Seite 84. Manchmal mit einem Zettel drin.

Ein ausgepacktes Buch aus einem SeitenWechsel-Paket

Und irgendwann meldet sich jemand

Das Buch, das zehn Jahre bei dir im Regal gestanden ist, liegt jetzt bei jemandem am Nachtkastl. Manchmal schreibt dir die Person eine Zeile. Dass sie auf Seite 60 ist. Dass sie nicht gedacht hätte, dass ihr das Buch gefällt.

Dann weißt du, warum du es nicht weggeworfen hast.

Was SeitenWechsel kostet

Die Bücher: nichts.

Für die Bücher selbst fließt kein Geld. Sie wechseln nur den Besitzer.

Das Porto: das, was die Post verlangt.

Meist rund 3 Euro pro Sendung im Päckchen-Tarif. Du zahlst es direkt an die Person, von der du das Buch bekommst.

Der Lesegroschen: 1 Euro im Monat.

Oder 9,90 Euro für ein ganzes Jahr. Ein Jahr lesen für den Preis von einem Buch.

Warum überhaupt etwas? Weil Server, Buchdatenbank und Betrieb Geld kosten. Der Lesegroschen deckt das, und sonst nichts. Der andere Weg wäre Werbung gewesen. Dann wäre die App gratis, und bezahlt würde mit deinen Daten. Bücherinteressen sind wertvolle Daten, es hätte Käufer gegeben. Ich habe keine Investoren, denen ich Wachstum schulde. Deshalb kann ich es mir leisten, das nicht zu tun.

Sechs Dinge, die uns wichtig waren.

Flips statt Geld

Wer ein Buch weitergibt, sammelt Flips. Schon nach dem ersten Buch reicht es für das nächste.

Werbefrei, und das bleibt so

Kein Banner, kein gesponsertes Buch, kein Tracking für fremde Werbenetzwerke. Finanziert wird SeitenWechsel allein durch den Lesegroschen.

Porto vorher geklärt

Beide Seiten bestätigen die Zahlung, bevor das Buch losgeht. Keine Nachnahme, keine Überraschung.

Ihr redet miteinander

Zu jeder Anfrage gehört ein Chat. Für die Frage, ob die Ecke wirklich nur leicht geknickt ist. Und manchmal für mehr, Lesende finden Gesprächsstoff.

Man sieht, auf wen Verlass ist

Wer sorgfältig beschreibt und zügig verschickt, dem sieht man das im Profil an.

Wer sich danebenbenimmt, fliegt

Jede Sendung hat einen Melden-Knopf. Meldungen werden geprüft.

Wer dahintersteckt

Kurts Bücherregal, Facebook-Post von 2020

Im März 2020 habe ich ein Foto von meinem Bücherregal auf Facebook gestellt, mit dem Satz: Wer Lesestoff braucht, ich verleih gern. Es haben sich mehr Leute gemeldet, als ich gedacht hätte, und ein paar Wochen lang habe ich Bücher verschickt und in Nachrichten mitgeschrieben, wer was hat. Es hat funktioniert, es war aber auch ein Chaos.

Seither geht mir nicht aus dem Kopf, warum es dafür nichts Gescheites gibt. Ich gebe Bücher gern weiter und will trotzdem ständig neuen Lesestoff.

Hauptberuflich arbeite ich im Gesundheitsbereich. SeitenWechsel entsteht abends.

Am Anfang wird die App ziemlich leer sein. Das lässt sich nicht vermeiden, und ich sage es lieber vorher.

Kurt

Dein Regal ist voll?

Dann bist du genau, wen ich suche. SeitenWechsel geht am 1. November online, bis dahin nehme ich 50 Leute auf, die von Anfang an dabei sind und ihre ersten Bücher einstellen.

Gründungsmitglied werden Bücher anschauen

Die App läuft vorerst auf Android. Die iPhone-Version kommt, trag dich trotzdem ein und ich melde mich, sobald es losgeht.